Frage 1: Markus, erstmal danke für den Austausch und die Einblicke in eure Arbeit. ScreenOnDemand setzt stark auf eine geräteübergreifende Aussteuerung über eure proprietäre Plattform. Was ist das zentrale Leistungsversprechen eurer Technologie und welchen Vorteil haben HändlerInnen davon?
Markus: Seit unserer Gründung verfolgen wir den Ansatz, Kommunikation konsequent vom User aus zu denken und klassische Kanal‑Silos aufzubrechen. Mit unserer geräteübergreifenden SoD‑ID steuern wir Werbekontakte kanalübergreifend und stellen dabei sicher, dass NutzerInnen sinnvoll angesprochen werden. So entsteht ein deutlich effizienteres Kampagnen‑Setup.
Unser zentrales Leistungsversprechen ist, dass wir Werbekontakte nicht isoliert pro Kanal betrachten, sondern ganzheitlich auf den einzelnen potenziellen Kunden abstimmen. Budgets werden gezielter eingesetzt, Streuverluste reduziert und Botschaften zum richtigen Zeitpunkt ausgespielt. Für HändlerInnen bedeutet das mehr Effizienz und eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass Werbung zu Besuchen und Käufen führt.
Frage 2: Wir setzen viele Display‑Formate mit euch um, inklusive unterschiedlicher Targetings. Welche Daten‑ und Targeting‑Ansätze ermöglichen besonders präzise Kampagnen für den Einzelhandel?
Markus: Die Basis für präzise Retail‑Kampagnen ist ein fein justiertes Geo‑Targeting, mit dem wir User im relevanten Einzugs‑ oder Verteilgebiet erreichen. Ergänzend kombinieren wir verschiedene Datenquellen in einem Multi‑Data‑Layer‑Ansatz, um Zielgruppen nicht nur geografisch, sondern auch situativ zu verstehen und sie gezielt in kaufnahen Momenten anzusprechen. Über unsere Data‑Management‑Plattform lassen sich zudem Bestandskunden oder Käufer des Wettbewerbs gezielt und geräteübergreifend entlang der Customer Journey erreichen.
Frage 3: Euer Creative Studio entwickelt interaktive High‑Impact‑Formate wie Multiscreen Skins, Scroller oder Ambient Video Ads. Welche Formate funktionieren aktuell besonders gut, wenn es darum geht, Aufmerksamkeit (im Awareness Funnel) zu erzeugen?
Markus: Am Ende hängt die Wahl des Formats stark vom konkreten Kampagnenziel ab. Grundsätzlich steuern wir unsere Ausspielung jedoch auch über einen internen Impact‑Score, der uns hilft, Ads genau dort zu platzieren, wo sie die größte Aufmerksamkeit und Wirkung entfalten. Unser Anspruch im Creative Studio ist dabei immer derselbe. Werbung soll nicht nur sichtbar sein, sondern auch bewusst wahrgenommen werden.
Besonders gut funktionieren interaktive High‑Impact‑Formate, die User aktiv einbinden. Gerade im Retail‑Kontext sehen wir, dass Formate wie Angebotsgalerien oder digitale Prospekte sehr stark performen. Sie verbinden Awareness und Aktivierung, fallen visuell auf und führen tiefer in die Angebotswelt der Marke. So entsteht nicht nur Reichweite, sondern echte Auseinandersetzung.
Frage 4: MEDIA CENTRAL arbeitet mit euch nicht nur im Display‑Bereich zusammen, sondern setzt auch auf eure Lösungen im CTV‑ und DOOH‑Umfeld. Welche Rolle spielt dieser kanalübergreifende Ansatz für eine konsistente und wirkungsstarke Kampagnensteuerung?
Markus: Die Entwicklung geht weg von isolierten Display‑Kampagnen hin zu echten kanalübergreifenden Markenerlebnissen. Für nachhaltige Werbewirkung braucht es einen ganzheitlichen, nutzerzentrierten Ansatz über mehrere Kanäle hinweg.
Der Vorteil eines crossmedialen Setups aus Display, CTV und DOOH liegt darin, entlang der gesamten Customer Journey präsent zu sein und die richtigen Touchpoints sinnvoll aufeinander abzustimmen. Eine zentrale Rolle spielt dabei unsere geräteübergreifende SoD‑ID. Sie ermöglicht eine konsistente Aussteuerung über verschiedene Screens hinweg und eine kontrollierte Kontaktfrequenz. Für HändlerInnen bedeutet das eine konsistente Markenwahrnehmung und eine höhere Wirkung der Kampagne.
Frage 5: Viele HändlerInnenInnen erwarten heute schnelle Ergebnisse und klare KPIs. Wie stellt ihr Transparenz und messbare Performance über alle Screens hinweg sicher?
Markus: Die Frage nach dem konkreten Kampagnenerfolg ist absolut zentral und genau daran lassen wir uns auch messen. Klassische KPIs wie Klickrate oder Viewability bleiben wichtig, reichen im Retail‑Kontext aber nicht aus. Für HändlerInnen zählt vor allem der Effekt auf den stationären Handel. Mit kampagnenbegleitenden Footfall‑Analysen zeigen wir gemeinsam mit MEDIA CENTRAL transparent, welchen Einfluss Kampagnen auf die Besucherfrequenz im Store haben und machen Werbewirkung klar messbar.
Frage 6: Mit Blick nach vorne: Welche Entwicklungen habt ihr für die nächsten Jahre im Blick und wie werden diese eure Angebote weiter stärken?
Markus: Transparenz und messbarer Kampagnenerfolg gewinnen weiter an Bedeutung. HändlerInnen möchten genau verstehen, welchen Beitrag ihre Werbebudgets zu den Unternehmenszielen leisten. Unser Fokus liegt daher auf Formaten und Technologien mit echtem Impact. Entscheidend sind qualitativ hochwertige Kontakte statt reiner Reichweite.
Für die Zukunft sehen wir präzisere Targetings durch intelligente Datenverknüpfung, eine stärkere Einbindung von Datenpartnern sowie Werbeformate, die interaktiver und besser in den Nutzungskontext integriert sind. Ziel ist eine klar messbare Wertschöpfung für unsere Kunden.
Über ScreenOnDemand:
ScreenOnDemand ist ein innovativer Anbieter von digitalen Sonderlösungen, der sich auf die Schaffung einzigartiger visueller Erlebnisse spezialisiert hat. Das Unternehmen aus München entwickelt innovative Werbemaßnahmen und setzt sie auf jedem digitalen Screen um.
