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Gestreamt statt gezappt: Wie sich Bewegtbildkonsum verändert

Zwischen Serienmarathon, Social Videos* und Mediatheken: Streaming gehört längst zum Medienalltag und erreicht heute nahezu alle Zielgruppen. Der aktuelle b4p Trends Streaming Report zeigt, wie unterschiedlich Plattformen genutzt werden und warum das für die Angebotskommunikation neue Chancen eröffnet.

Gestreamt statt gezappt: Wie sich Bewegtbildkonsum verändert

Streaming ist längst Alltag

Der aktuelle b4p Trends Streaming Report verdeutlicht die enorme Bedeutung von Streaming im Medienalltag. Bereits 95 % der Befragten nutzen zumindest gelegentlich Video-Streaming. Dabei entfällt die Nutzung längst nicht mehr nur auf Netflix & Co. Auch Social Videos und Mediatheken gehören heute selbstverständlich zum Bewegtbildkonsum. Gleichzeitig zeigen die verschiedenen Streaming-Angebote unterschiedliche Zielgruppenprofile. Während jüngere NutzerInnen besonders häufig auf Abo-Dienste und Social Videos setzen, erreichen Mediatheken die Altersgruppen vergleichsweise breit. Bewegtbild wird damit immer flexibler, individueller und vor allem plattformübergreifend konsumiert.

Vom kurzen Clip bis zum Serienabend

Wie unterschiedlich Streaming genutzt wird, zeigt ein Blick auf die Nutzungsdauer. Während Social Videos oft den schnellen Informations- oder Unterhaltungsmoment zwischendurch bedienen, schaffen Abo-Dienste Raum für längere Lean-Back-Erlebnisse. Mehr als die Hälfte der NutzerInnen verbringt dort pro Nutzungstag mindestens eine Stunde, ein Viertel sogar zwei Stunden oder länger. Für Werbetreibende entstehen dadurch ganz unterschiedliche Kontaktmomente, die von spontanen Impulsen bis hin zu intensiven Markenerlebnissen reichen.

Der Fernseher bleibt die Streaming-Zentrale

Streaming findet trotz mobiler Alternativen vor allem auf dem großen Bildschirm statt. 68 % der NutzerInnen streamen über Smart-TVs oder TV-Geräte, 55 % über das Smartphone. Gleichzeitig greifen viele parallel zu einem weiteren Gerät. Dieses Second-Screen-Verhalten schafft zusätzliche Berührungspunkte entlang der Customer Journey und eröffnet neue Möglichkeiten für eine vernetzte Ansprache.

Werbung wird zunehmend akzeptiert

Für Werbetreibende besonders interessant: Mit der fortschreitenden Etablierung von Streaming wächst auch die Akzeptanz von Werbung. Viele NutzerInnen entscheiden sich bewusst für günstigere, werbefinanzierte Modelle. So bevorzugen 69 % ein preiswerteres Abo mit Werbung gegenüber einer teureren werbefreien Variante. Gleichzeitig empfinden 70 % Werbung vor dem Start eines Videos als akzeptabel. Entscheidend ist dabei vor allem die Relevanz. Werbung, die zur Zielgruppe und zur Nutzungssituation passt, wird deutlich positiver wahrgenommen.

Relevanz entscheidet über Wirkung

Für die Angebotskommunikation kommt es damit immer stärker darauf an, Botschaften nicht nur auszuspielen, sondern sie an das jeweilige Nutzungsverhalten anzupassen. Je nach Plattform, Nutzungssituation und Zielgruppe entstehen unterschiedliche Möglichkeiten, Aufmerksamkeit zu erzeugen und relevante Kaufimpulse zu setzen. Wer diese Potenziale gezielt nutzt, erreicht KonsumentInnen in einem Medienumfeld mit hoher Nutzung, hoher Aufmerksamkeit und wachsender Werbeakzeptanz. Streaming entwickelt sich damit zunehmend zu einem festen Baustein moderner Angebotskommunikation. Gerne unterstützen wir Sie dabei, die Potenziale von Bewegtbild gezielt zu nutzen und Botschaften wirkungsvoll entlang der Customer Journey zu platzieren.

* Im b4p Trends Streaming Report umfasst der Begriff Social Videos Live-Streams, Videos und Kurzvideos auf Social-Media-Plattformen.